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Schere, Stein, Papier


Seit einiger Zeit erscheint mir die politische Ökonomie wie ein Spiel von Schere, Stein, Papier.

[D.h. ein (Teufels)-kreis verschiedener Systeme, die sich gegenseitig übertrumpfen.]

Vor dem Kapitalismus bestand in vielen Ländern ein feudalistisches System. Die dynamische Entwicklung und das rasche Wachstum in der Folge der industriellen Revolution erlaubten dem Kapitalismus, frühere Organisationsformen zu verdrängen, aber der wilde ursprüngliche Kapitalismus führte auch zu extremer Ungleichheit und war anfällig für heftige zyklische Schocks.

Daher ist der Kapitalismus durch den Sozialismus und Kommunismus gefährdet, die Wohlstand und Gleichheit versprachen. Während er anfänglich eine starke Mobilisierung der Ressourcen erlaubte, tendiert der Kommunismus zu Erstarrung, und verliert dann nach einiger Zeit jede fortschrittliche Dynamik.

Deshalb ist der Kommunismus der „sozialen Marktwirtschaft“ unterlegen, d.h. im Wesentlichen der keynesianischen Makroökonomie. Denn eine solche Politik ist dynamischer als der Kommunismus, und nicht so stark Schocks und Ungleichheit ausgesetzt wie der „ursprüngliche“ oder „österreichische Kapitalismus.

Unglücklicherweise ist der Keynesianismus verletzlich, wenn er durch den ‚Neo-klassischen‘ Kapitalismus herausgefordert wird, da Firmen, die keine Rücksicht auf Umwelt und Arbeiter nehmen müssen, mehr Gewinn machen, als solche, die nach keynesianischen Regeln spielen.

Daraus ergibt sich die Reihenfolge.. Der klassische Kapitalismus wird geschlagen durch den Sozialismus, der dann der keynesianischen Wirtschaftsweise unterliegt, welche wiederum gegen den Neo-klassischen Kapitalismus den Kürzeren zieht.

Oder – in anderen Worten – der einzige Grund, welche die Kapitalisten dazu bringt, ein relativ faires und prosperierendes Model wie die keynesianische Wirtschaftsweise zu akzeptieren, ist die Angst vor der gewaltsamen kommunistischen Revolution. Sobald diese Angst nachlässt, sehen sie keinen Grund mehr, wieso sie sich um Arbeitslosigkeit und allgemeine Wohlfahrt kümmern sollten.

[Eine historische Zwischenvariante stellt der Faschismus dar. Er hält die alten Geschäftseliten an der Macht (anders als der Kommunismus) und akzeptiert in der Regel ein hohes Staatsdefizit (für Kriege, Aufrüstung und ähnliches)] Da er jedoch weniger modernisiert als der Kommunismus, und mindestens so starr ist wenn an der Macht, sollte er noch kurzlebiger sein, selbst wenn er keine grösseren Kriege verliert.

Unglücklicherweise kann ich nicht sehen, wie MMT (Moderne Geld-Theorie) oder eine Form des Neo-Keynesianismus den Neoliberalismus schlagen könnten.

Der natürliche Nachfolger des neo-klassischen Kapitalismus müsste eine Form des Neo-Kommunismus sein. Aber so diskreditiert, wie der Kommunismus zur Zeit ist, scheint dies unwahrscheinlich.

Daher meine pessimistische Aussicht: Das wahrscheinlichste werden etliche Faschismus-ähnliche Systeme sein, die, wenn sie ohne Alternative bleiben, dann Reihenweise durch "gescheiterte Staaten" und den Zusammenbruch der Zivilisation abgelöst werden – zurück ins Mittelalter.

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    Einige Stichwörter zur Wirtschaftspolitik

    Sparen:

    In Zeiten der Naturalwirtschaft (Selbstversorgung) ist Sparen = Vorratshaltung. Wenn möglich wird ein Überschuss produziert, der nicht kurzfristig, sondern später konsumiert wird. Dieser Vorrat dient als Puffer für schlechtere Zeiten. Güter die man nicht selbst produziert, tauscht man am besten in guten Zeiten aus, und legt dann auch von den so erworbenen Produkten etwas auf die Seite, so steht der Vorrat zur eigenen Verfügung.

    In der Marktwirtschaft produziert der Produzent jedoch nicht – oder nicht in 1.Linie, für den eigenen Bedarf, sondern für den Verkauf. Kann er seine Waren nicht verkaufen, fällt auch der Anreiz für die Produktion, und für Investitionen zur Verbesserung / Ausweitung der Produktion, dahin.


    Sparen heisst weniger Ausgeben als man einnimmt. (oder evtl. – weniger Ausgeben als man bisher ausgegeben hat…).
    Alle Einnahmen sind die Ausgaben von jemand anderem…/ und vice versa.

    Also bedeutet sparen (gesamtwirtschaftlich): die Ausgaben sind tiefer als sie sein könnten, und daher sind auch die Einnahmen geringer als sie sein könnten – oder –

    damit Person A sparen kann, braucht es eine Person B, die mehr ausgibt als sie einnimmt. (Also entweder Ersparnisse auflöst, oder Schulden macht).

    Ergo: Je mehr gespart wird, desto weniger Einnahmen, d.h. desto weniger bleibt übrig um zu sparen…

    Je mehr Ausgegeben wird, desto mehr Einnahmen, und desto mehr kann übrig bleiben um zu sparen…


    Sparen kann einzelnen (Individuen, Firmen, evtl. Kleinstaaten) erlauben, sich einen grösseren Anteil am Kuchen der künftigen Produktion und Dienstleistungen zu sichern. Da es jedoch die aktuelle Nachfrage dämpft, wird das künftige Angebot, (der zukünftige Kuchen) kleiner sein.

    Ergo: Sparen läuft dem Wesen des Kapitalismus eigentlich zuwider - der Sparer reduziert den künftigen Wohlstand der Gesellschaft und hofft, seinen eigenen Anteil daran zu erhöhen…

    Geldumlauf + Konjunkturzyklus.

    In einem theoretischen Modell mit geschlossenem Markt und konstanter Geldmenge ist die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes die wichtigste Variable. Je häufiger es die Hand wechselt, desto mehr Umsatz in einer gegebenen Zeit, und daher, desto höher die Einnahmen. Wird gespart, reduziert das die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes.

    Ergebnis: Weniger Nachfrage nach Konsumgütern und Dienstleistungen, weniger Investitionen, und daher auch tiefere Zinsen. Tiefere Zinsen machen jedoch längerfristig das Sparen unattraktiv, und die Kreditaufnahme zur Finanzierung von Investitionen (und teilweise auch von Konsum) attraktiver. Kreditaufnahme beschleunigt den Geldumlauf, die Umsätze steigen, und, dank der höheren Verschuldung / sinkender Sparquote, steigen die Zinsen auf den Sparguthaben / und Darlehen. Schliesslich dämpfen die steigenden Zinsen die Kreditaufnahme, die Wirtschaft schrumpft, und die Ersparnisse steigen wieder an…
    Dies wäre ein normaler Konjunkturzyklus… Solange die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zunimmt, wächst die Wirtschaft, steigen die Preise, die Löhne, die Zinsen, und die Schulden – sinkt die Umlaufgeschwindikgeit, schrumpft die Wirtschaft, sinken die Preise, die Löhne und die Zinsen, während die Ersparnisse zunehmen.

    Rolle des Staates

    Grundsätzlich ist der Staat ein wirtschaftlicher Akteur wie jeder andere. Er kann jedoch ausgleichend wirken. D.h. wenn die privaten Ersparnisse zu hoch werden (Abschwung) kann er durch ein höheres Defizit die Wirtschaft ankurbeln. Bei konstanter Geldmenge würde dies die Umlaufgeschwindigkeit erhöhen. Sollten die hohe Neuverschuldung auch bei bereits hohen Zinsen beibehalten werden, würde dies die privaten Investoren und Konsumenten verdrängen.


    In der Praxis haben aber heute keine Länder mehr eine konstante Geldmenge, sondern die Notenbanken passen die Geldmenge den wirtschaftspolitischen Zielen an. Daher muss ein hohes Staatsdefizit nicht zwingend zu hohen Zinsen führen, und die privaten Investoren müssen nicht verdrängt werden.

    Wird die Geldmenge jedoch sehr stark ausgedehnt, führt dies zu Inflation, d.h. die Ersparnisse der Privaten verlieren relativ rasch an Wert. Anderseits begünstigt eine mässige Inflation in der Regel die Investitionstätigkeit und den Konsum (Sparen lohnt sich nicht, Schulden sind nicht so schlimm…). D.h. moderate Inflation vergrössert i.d. Regel den Kuchen, und reduziert den Anteil der bisherigen Sparer am künftigen Kuchen.
    Anhaltend tiefe Zinsen sind ein klares Anzeichen von zu tiefen Investitionen, von zu viel Sparen. Eine wichtige Ursache dafür ist staatlich verordnetes Zwangssparen (z.B. durch Pensionskassen), oder andere staatliche Massnahmen die das Sparen begünstigen (wie Steuervergünstigungen für 3. Säule, Bausparen usw.

    D.h. die Hauptursache dafür, dass die Pensionskassen heute keine genügenden Erträge erwirtschaften können, sind .. die Pensionskassen! Mehr Sparen(PK-Beiträge)-> weniger Konsum->weniger Investitionen->tiefere Zinsen->schlechtere Deckung der PK->höhere Beiträge / tiefere Renten->weniger Konsum….usw.

    Daneben tragen tiefe Zinsen auch zu erhöhter Risikobereitschaft bei (mindestens bei den PK-Managern.) Statt in reale Investitionen geht das liquide Kapital in spekulative Anlagen. Kurzfristige Bewertungsgewinne (z.B. in Aktien) scheinen das Problem zu lindern, doch sind die hohen Bewertungen nur solange vorhanden, als die Spekulationsblase anhält – sobald die Blase platzt, resultieren Verluste.
    Einen Einfluss hat zudem auch die demographische Entwicklung (steigendes Durchschnittsalter der Bevölkerung in zahlreichen Ländern, dank höherer Lebenserwartung und sinkender Kinderzahl.) Je höher das Durchschnittsalter, desto höher oft auch die Neigung zu sparen. („das brauche ich nicht mehr“, „das alte tut’s doch auch noch“) – d.h. weniger Konsum, und weniger Investitionen, sinkende Zinsen, sinkendes Wirtschaftswachstum.(oder schrumpfende Wirtschaft).
    Einen Ausgleich schafft normalerweise eine verstärkte Zuwanderung, das Durchschnittsalter der Bevölkerung sinkt, die Bevölkerung, der Konsum, die Investitionen, Wirtschaftswachstum und Zinsen ziehen an.


    Produktivität:

    Die rasche technische Entwicklung erlaubt es, mit neuen Maschinen und Verfahren entweder mehr mit demselben Aufwand herzustellen, oder gleichviel mit weniger Aufwand. Die wichtigste Einheit des Aufwandes ist die notwendige Arbeitskraft. Je grösser der Produktivitätsfortschritt, desto weniger Arbeit wird benötigt um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen.

    Tatsächlich hat in den entwickelten Industriestaaten der Anteil der Erwerbstätigen, die in der Produktion von Gütern beschäftigt sind, in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen. D.h. ein immer kleiner werdender Teil der Produktion wird tatsächlich von den Produzenten konsumiert, es findet ein Transfer der Einkommen zu Personen statt, die nicht am Produktionsprozess teilnehmen.

    Dieser Transfer hat einerseits die Form von direkten Zahlungen an Konsumenten, in Form von Renten, Sozialleistungen usw. Hier findet eine direkte Umverteilung statt, indem Beiträge erhoben / Steuern kassiert und diese (oder durch die Notenbank produziertes Neugeld) an die Empfänger verteilt werden.

    Daneben gibt es indirekte Transfers, in dem ein immer grösserer Teil der Erwerbstätigen im sogenannten „Dienstleistungssektor“ tätig ist. Ein grosser Teil dieser Stellen hat jedoch traditionell eine sehr niedrige Produktivität, und wenig Chancen, diese in absehbarer Zeit massiv zu erhöhen – der Anstieg dieser oft schlecht bezahlten Stellen ist eher ein Anzeichen eines Arbeitskräfteüberschusses, und sicher nicht eines Arbeitskräftemangels. [Typische Beispiele: Gastgewerbe, Verkauf, Taxi, Coiffeure, usw..]

    Der einzige Dienstleistungsbereich, der einen bedeutenden Produktiviätsfortschritt verzeichnet, ist bezeichnenderweise das Gesundheitswesen. Dies ist eindeutig die Branche, die am wenigstens dank dem freiem Markt wächst, sondern fast vollständig durch Transferleistungen finanziert wird (Versicherungen / Subventionen).

    [Ob „Finanzdienstleistungen“ eine eigene Produktivität haben, oder nur eine andere Form des Transfers sind, kann hier offen bleiben…]

    Tatsache ist, dass es in den meisten westlichen Ländern trotz zunehmender Überalterung NICHT zu wenige Arbeitskräfte hat, sondern zu viele – Daher gibt es viele Arbeitslose und immer mehr Leute mit marginalen Positionen im Dienstleistungsgewerbe. Jede Erhöhung des Rentenalters wird daher das Problem verschlimmern.

    Wiederum die einzige Ausnahme wären das Gesundheitswesen (inkl. Spitex und Altersheimen) sowie teilweise die Bildung, und diese sind direkt oder indirekt staatlich finanziert.

    Die heute verbreiteten Steuersysteme setzen oftmals ebenfalls falsche Anreize: Konsumsteuern wie die Mehrwertsteuer dämpfen den Konsum, verlangsamen also die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, während (stark progressive) Einkommens und Erbschaftssteuern die Geschwindigkeit erhöhen.

    Daraus folgt: Eine richtige Politik muss den Produktivitätsfortschritt durch höhere Transfers stärker umverteilen, Investitionen fördern, und die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes hoch halten.

    Mittel sind:

    1 Reduktion des Rentenalters, mehr Ferien, kürzere Arbeitszeit, höhere Löhne + Renten, höheres Staatsdefizit, weniger Beiträge in die Pensionskasse, die Krankenkasse, höhere Subventionen für Gesundheitswesen und Bildung, mehr Investitionen in die Infrastruktur. weniger Konsumsteuern, höhere Steuern auf hohen Einkommen, Erbschaftsteuern.

    2 Belebung der Wirtschaft durch höhere Einwanderung.

    Die Konsequenz ist in fast jedem Fall ein höheres Staatsdefizit. Dies ist jedoch nichts negatives, und auch nicht wirklich eine Schuld, die je zurückbezahlt werden muss.

    Wenn durch das höhere Staatsdefizit sehr viel Geld in Umlauf gerät, steigt allenfalls die Inflation. Dazu könnte auch der Aussenwert der Landeswährung sinken, was Einfuhren verteuert, und Ausfuhren verbilligt. Dies wiederum sollte Investitionen in die Produktion begünstigen.

    In der Praxis ist das natürlich das exakte Gegenteil dessen, was bürgerliche Politiker empfehlen und fordern, und was Sozialdemokraten unter dem Druck der bürgerlichen meistens als unvermeidlich akzeptieren. Die bürgerliche Politik ist jedoch ausschliesslich daran interessiert, den kurzfristigen Interessen der grossen Unternehmen, der Banken und der Besitzer grosser Vermögen zu dienen. Und diese wollen weniger Steuern, weniger Sozialleistungen, weniger Defizit (i.d. Regel - nicht immer – Defizite sind akzeptabel wenn sie bestimmten Interessengruppen dienen) und wenig Inflation.

    Dass dadurch die Wirtschaft auf die Länge schrumpft, interessiert sie nicht, den auf die Länge sind wir eh alle Tod, und da die bürgerliche Ideologie kein schlüssiges Konzept hat, wird einfach abgestritten, dass dies langfristig die Probleme nicht löst sondern erst schafft.

    Posted by Good Habit, 9. Januar 2011, 17:30 Uhr /GMT +1

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  • Zinsen und Wachstum

    re-post eines Essays von 2009

    In der Normalverteilung sollte zwischen Zinsen, Investitionen und Konsum ein Gleichgewicht herrschen.

    Sehr tiefe Zinsen wären ein Anzeichen von zu geringen Investitionen. In einem insularen Markt würde das billige Geld daher in der Regel zu einem Anstieg des Konsums - und via die höhere Konsumgüternachfrage - zu einem erhöhten Investitionsbedarf führen, was die Zinsen wieder steigen lassen sollte.

    Sonderfälle könnten allenfalls auftreten, wenn z.B. der Konsum trotz tiefer Zinsen nicht steigt. Dies kann u.a. dann eintreten, wenn kein genügender Transfer der Einkommen stattfindet, d.h. wenn die Rentner und Arbeitslosen einen Kaufkraftrückgang erleiden, da die Umverteilung nicht funktioniert. Dies ist das wahrscheinliche Ergebnis von exzessiven Steuersenkungen. Das überschüssige Kapital hat dann keine Möglichkeit für Investitionen genutzt zu werden, und wird daher wahrscheinlich in spekulative Anlagen fliessen.

    In der Praxis ist jedoch kein Land völlig von der Aussenwelt abgeschottet. Nehmen wir an, dass zwei etwa gleich grosse Länder existieren, von denen das eine (A) hochentwickelt und reich, das andere (B) rückständig und arm ist. Zwischen diesen Ländern können verschiedene Formen der Interaktion existieren.

    1. Koloniale Abhängigkeit Wenn B eine Kolonie von A ist, wird die Politik in A darauf tendieren, in B nur Investitionen zuzulassen, die dem Abbau von Ressourcen - der Herstellung lokaler Produkte, die nicht auch in A produziert werden könnten, dienen. B darf A nicht konkurrenzieren, soll aber möglichst Produkte von [A] kaufen. Es wird sich kaum entwickeln.

    2. Weitgehende Ignoranz B offeriert kaum Produkte, die in A begehrt sind, und seine Infrastruktur ist schlecht - da es arm ist, kauft es auch kaum von A.] Das Handelsvolumen ist marginal, es fliessen keine Investitionen von A nach B.

    3. Offener Markt - aber nicht für Arbeitskräfte. In (B) ist eine minimale Infrastruktur vorhanden, da dort gewisse Investitionen getätigt wurden (z.B. durch internationale Entwicklungsorganisation, oder in einer frühere Phase der Autarkie mit hohem Staatsanteil). Es besteht ein grosses Lohn und Preisgefälle zwischen A + B - aber sonst kaum Handelshemmnisse. Daher ist es für Investoren aus A sehr vorteilhaft, die Produktion nach B zu verlagern.

    Auswirkungen auf beide Länder: In A: Wenig Investitionen, steigende Arbeitslosigkeit oder mehr billig Jobs im Dienstleistungsgewerbe, tiefe Zinsen (da wenig Investitionen), tiefe Inflation, da einheimische Produkte mehr und mehr durch billig Importe aus B: ersetzt werden. Überschüssiges Kapital fliesst entweder nach B: (Kapitalexport) oder in Spekulationsblasen…

    In B: Hohe Investitionen, erhöhtes Steueraufkommen und daher vermehrte Investitionen in Infrastruktur und Bildung, allmählicher Anstieg des Binnenkonsums und der Löhne. Höhere Zinsen - gemildert durch Kapitalimport.

    Währung: Die Währung von B dürfte relativ aufwerten - bei Währungsunion via höhere Inflation. Dies mildert den Trend etwas - dennoch besteht auf die Dauer die Gefahr, dass sich das Verhältnis der beiden Länder umkehrt. [Land B: hat nun die modernere Infrastruktur, die neueren Produktionsanlagen, die dynamischere Wirtschaft, während A: weitgehend stagniert]

    Auswirkungen der Politik im Land A: Eine Forderung in A: ist oft: Steuersenkungen + Deregulierungen sollen Investitionen erleichtern.

    Folgen: Steuersenkungen führen zu weniger Investitionen in Infrastruktur und Bildung (natürliche Monopole des Staates) und zu geringeren Transferleistungen an finanzschwächere Konsumenten. Sie führen jedoch nicht zu mehr Privatinvestitionen, denn die Zinsen waren bisher schon tief. Also sinken die Konsumausgaben und die Staatsinvestitionen, und die Privatinvestitionen stagnieren (weiterhin geringe Nachfrage). Die Wirtschaft stagniert oder schrumpft, es gibt eher Deflation statt Inflation, die Tendenz zu Kapitalabfluss oder Spekulationsblasen nimmt zu.

    Alternativen: Höhere Steuern, höhere staatliche Investitionen, mehr Transfer
    Kurbelt den einheimischen Konsum an, oft werden inländische Produkte bevorzugt - es bleibt weniger Kapital übrig um abzufliessen oder für die Spekulation. Zinsen steigen an. Die Verlagerung des Wohlstandes nach B: wird gebremst.

    Hohes Staatsdefizit, finanziert durch die Notenpresse.
    Ähnliche Auswirkungen wie oben, tendenziell besteht die Möglichkeit der Inflation. Entsteht eine (moderate) Inflationsmentalität, begünstigt dies Investitionen, da die Rückzahlung der Kredite durch die Geldentwertung leichter wird.

    Offener Markt mit freier Migration - ohne grosse Hürden.
    Investitionen fliessen nach B - da dort Kosten tiefer. Allerdings wandern viele Arbeitskräfte von B: nach A: - dies führt zwar zu Lohndruck, aber auch zu erhöhter Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen. Daher höhere Investitionen auch in A: Zinsniveau bleibt höher. Der Gesamte Raum bleibt im Gleichgewicht - die Metropolen bleiben jedoch die Metropolen, die Peripherie bleibt die Peripherie.

    Gemeinsamer Markt mit hohem Staatsdefizit / ohne starke Migration - aber mit Mitteltransfer.
    Hohe Transferleistungen von A: nach B: - extremer Anstieg des Konsums in B: zieht Investitionen zur Befriedung der Nachfrage nach sich, die teilweise durch Produkte aus A: gedeckt wird. Hohe Inflation in B: - mässige Inflation in A: Starke Investition in beiden Gebieten. Realzinsen bleiben in Anbetracht der substantiellen Inflation mässig


    Posted by Good Habit, 8. Januar 2011, 19:35 Uhr /GMT +1

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    Szenarien für den weiteren Verlauf der EURO-Krise

    [nicht aktualisierte Fassung eines Essays von Ende Mai 2010]

    Ausgangslage:

    Es besteht ein grundsätzliches Ungleichgewicht innerhalb der Euro-Zone (unterschiedliche Lohn + Produktivitätsfortschritte, unterschiedliche Inflationsraten, usw.) Auch bildet die Euro-Zone keinen optimalen Währungsraum, da Sprachbarrieren die Arbeitsmarktflexibilität stark einschränken, und die wichtigsten Budgetposten, insbesondere in den Bereichen Soziales und Gesundheit, nicht einheitlich aus einer zentralen Kasse finanziert werden. (letzteres würde das Ungleichgewicht stark abfedern – Transfer-Union.).

    Mögliche Entwicklungen:

    A)Deutschland reduziert seinen Kostenvorteil, indem es Löhne und Sozialleistungen stark erhöht. (Mindestlöhne, massive Erhöhung von Harz 4, usw.). Dies erhöht die inländische Nachfrage, führt (allerdings) zu massiv höherem Staatsdefizit, und höherer Inflation (in DE). Durch die Verteuerung der Deutschen Produkte und die höhere Nachfrage aus DE können die anderen (südlichen) Euroländer mehr verkaufen (inländische Produkte, da deutsche zu teuer, mehr Export, da mehr Nachfrage aus DE). So ergibt sich eine allmähliche Erholung auch im Süden. In 4 Jahren hat z.B. Deutschland 35 % Inflation (kumuliert), die Südländer nur 5 %, so können sich diese allmählich erholen. (Optimal wären z.B. aus der Bundeskasse finanzierte Griechenland und Spanienurlaube für Harz4-Bezüger - >Nachfrage in GR + ES, höhere Zufriedenheit der Betroffenen…). Wahrscheinlichkeit.. Leider ziemlich genau 0.

    B)Der Euro sinkt weiter stark und erreicht bald die Parität zum US$. Dadurch erhält der Euroraum als Ganzes einen ziemlich starken Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Währungsräumen. Exporte (aus dem Euroraum) gehen hoch, Importe runter. Innerhalb des Euroraumes jedoch extrem unterschiedliche Entwicklung. Spanien, Portugal, Griechenland verbleiben in Depression, GDP sinkt weiter, Preise von Importwaren von ausserhalb Euroraum gehen hoch, inländische Produkte etwas billiger, Arbeitslosigkeit steigt stark, Sozialleistungen gehen runter. Italien – Stagnation. Frankreich – leichte Erholung. Deutschland exportiert etwas weniger in den Euroraum (oder höchstens gleichviel – schwache Wirtschaft in den übrigen Euroländern), aber viel mehr in den Rest der Welt. In DE steigen Importpreise für EX-Eurowaren + Jobangebote massiv an, dies führt zu einem Preisauftrieb (importierte Inflation + Lohnsteigerungen). Längerfristig im besten Fall ähnliche Auswirkung wie A, aber viel langsamer, zudem verletzt DE den Stabilitätspakt, da es weit höhere Inflation als seine Partner hat (von Anfang an ein idiotisches Kriterium)…

    Falls Szenario B als Gefahr empfunden wird, und die EZB zur Stärkung des Euro die Leitzinsen rasch erhöht, bricht die Wirtschaft in den Südländern vollkommen zusammen. Der Kollaps von Lehmann Brothers wird im Vergleich zu dem nachfolgenden Desaster wie eine Gutenachtgeschichte für Kleinkinder wirken. Eine rasche Auflösung des Euroraumes, und wahrscheinlich der ganzen EU, mit unabsehbaren Folgen, würde sehr wahrscheinlich. Tempo: etwas so wie der Zerfall der UdSSR im August 1991…

    C)Um einen weiteren Verfall seiner Währung und einen Anstieg der Inflation zu vermeiden, zieht Deutschland den Stecker. Die Inflationshysterie veranlasst die Bundesregierung, die Neue Deutsche Mark einzuführen. (1:1 oder 2:1 zum Euro). Der Euro der Rest-Eurozone fällt auf knapp unter die Parität zum US$ - die NDM gewinnt ca. 50% zum € innert weniger Wochen. (Der Kurs ist also: 1€ ist 0.66 NDM oder 1.33 NDM – 1: NDM ist 1.50 € oder 0.75 €). Diese Entwicklung behindert die deutschen Exporte massiv – Importe werden billiger – keinerlei Inflation in DE. Rascher Rückgang des Verkaufs DE Produkte im Rest-Euroraum, Anstieg der inländischen, und intra-Euro Nachfrage, und mehr Exporte. Erholung im Rest Euroraum, Schwierigkeiten in DE dank überbewerteter Währung….

    D)Die Härten des Sparkurses sind für viele Bürger der Südländer nicht mehr zumutbar, die Regierungen drohen zu fallen – oder fallen. Irgendwann zieht die Regierung eines Staates den Stecker und ersetzt den Euro durch eine neue Landeswährung (NLW). Dabei werden alle Guthaben automatisch zu einem Konversionskurs in NLW umgestellt. Die NLW wird gegenüber dem Rest-Euro rasch an Wert verlieren, und die Schulden werden dadurch (relativ) geringer. Nach diesem Ereignis wird eine extreme Hektik ausbrechen. Kann die Eurozone nicht durch einen wirklich überzeugenden Notfallplan (wie z.B. die Einführung der Transfer-Union und die Aufhebung des Stabilitätspaktes und das Verbot von Schuldenbremsen) den ersten Flüchtling zurück an Bord holen, wird die Sache rasch ansteckend. Die übrigen stark gefährdeten Südländer werden innert Wochen folgen, Italien innert höchsten 2 Monaten. Danach gilt wahrscheinlich, rette sich wer kann. Ein Austritt von DE wird dann wahrscheinlich (die Panik greift um sich), und danach ist der Euro innert Wochenfrist passé. Die danach folgende Schuldzuweisung (es waren die anderen…) wird die EU fast unweigerlich zum Einsturz bringen.

    D2)Sollte DE die Nerven behalten, könnte sich die Absetzbewegung verlangsamen. Allerdings würden sich die Länder mit eigener Landeswährung besser erholen, als diejenigen, die dem Euro treu blieben, und damit besteht immer die Gefahr, dass das Beispiel doch Schule macht, und dies wäre auch, was die Märkte erwarten (die Glaubwürdigkeit der Politik ist eh nahe 0.). Irgendwann würden die Divergenzen zwischen Deutschland und Frankreich auch zu gross, und der Laden wird, mit einiger Verzögerung, doch dichtgemacht.

    E)Eine Variante wäre, dass sich einzelne Südländer eine Parallelwährung zulegen, aber offiziell beim Euro bleiben. Da der Schwarzmarktkurs der neuen Währung weit unter dem offiziellen Kurs liegen dürfte, zu dem alle Geschäfte im Lande X das Neugeld annehmen müssen, wird der Euro im Inland von X rasch durch das billigere Neugeld verdrängt (€ flüchtet ins Ausland). Durch die Graduelle Abwertung von Neugeld wird die Wettbewerbsfähigkeit der entsprechenden Länder erhöht, allerdings drücken die enormen Schulden in Euro. Auf diesen wird früher oder später dennoch der Default erfolgen. Als Subvariante kauft dann die EZB all die Staatsanleihen in Euro auf, die auf ein Dual-Currency Land entfallen. Und schreibt Sie beim Default ab, so dass eigentlich nur die EZB zu Schaden kommt. Längerfristig sind die Folgen sehr ähnlich wie bei D2 – die Wahrscheinlichkeit, dass auch die anderen Länder Ihre Währungssouveränität zurück wollen, steigt mit dem Erfolg der Aussteiger an, das ganze Projekt ist extrem gefährdet.

    F) Interne Abwertung in den Südländern – eine einseitige Senkung der Nominallöhne würde zu einem Massenbankrot führten (wer zahlt all die Mietzinsen und Hypothekarschulden?). Damit bliebe nur eine durch Gesetzesdekret verordnete: Alle inländischen Forderungen und Guthaben (Löhne, Hypothekarschulden, Mietzinsen, Tarife usw.) werden um X gesenkt (z.B. 20 %). Alle Schulden von Inländern gegenüber Ausländern werden ebenfalls entsprechend gekürzt, falls keine Einigung erzielt wird, tritt der Staat als Garant ein (Staatsobligationen an Stelle der Forderungen an Private). Allerdings ist der Staat dann extrem Überschuldet, und er muss wahrscheinlich einen partiellen Schuldenerlass verlangen. (Haircut). Das Beispiel geht zudem nur einmal – danach haben die Investoren Angst vor der Wiederholung und geben den übrigen Grenzfällen keinen Kredit mehr, wir sind dann also wieder nahe bei D…).

    Auswirkungen auf die Schweiz:

    A)Euro fällt nicht tiefer als ca. CHF 1.35, dennoch wird der Anpassungsdruck sehr hoch, allerdings erlauben höhere Exporte nach D, sowie in die NICHT-Euro-Zone, eine teilweise Anpassung. Stagnation.

    B)Euro fällt auf höchstens CHF 1.25. Exporte in den Euroraum werden sehr stark leiden, Exporte in andere Regionen profitieren. Eine erneute Rezession ist unvermeidlich, Erholung erst in 2-3 Jahren.

    B/Desaster)Völliger Kollaps des innereuropäischen Handels, nationale Barrieren, Protektionismus, der CHF wird gegenüber den meisten €-Nachfolgewährungen massiv an Wert gewinnen, der Druck auf Preise und Löhne wird extrem werden (evtl. Flüchtlingsströme).

    C)Rest-Euro fällt auf ca. 1.10 / NDM steigt auf ca. 1.65 (oder bei Konversion 1:2 = 0.83). Exporte werden sehr erschwert, Währungskurs im Süden, Rezession in DE. Folge. Rezession in CH. Erholung in 2-3 Jahren möglich, aber schwach.

    D)Extreme Währungsschwankungen – nach dem Kollaps des Euro steigt der CHF gegenüber US$ leicht an, bleibt stabil gegenüber NFF (Frankreich), sinkt etwas gegenüber der NDM, steigt sehr stark gegenüber allen Südwährungen. Die Wahrscheinlichkeit von Protektionismus und Handelsbarrieren nimmt sehr zu, so dass der Handel stark eingeschränkt werden könnte. Starke Rezession.

    D2)Euro-Kurs bleibt volatil. Die neuen Südwährungen werten rasch ab, CH-Exporte leiden unter Abwertungen im Süden und Instabilität des Rest-Euroraums. Rezession ist unvermeidlich. Scheitert der Rest-Euro langfristig doch, erschwert die längere Periode der Unsicherheit und Instabilität die Anpassung, und führt zu grösseren Ausfällen.

    E) Euro-sinkt weiter, doch etwas langsamer als bei B. Die neuen Südwährungen sinken sehr rasch. Rezession in CH – sinkende Währungen der Handelspartner. Volatilität des Euro-Kurses bleibt stark (ähnlich D2). Sollte das Beispiel mit den Parallelwährungen Schule machen, könnte der Rest Euro schliesslich ein Waisenkind werden, d.h. völlig wertlos. (von keinem Land mehr anerkannt, aber nicht offiziell konvertiert. Dies eliminiert alle Schulden ohne offiziellen Default…

    F)Der Euro bleibt pro-forma stabil, allerdings wird früher oder später ein Umschalten in Szenario B oder D/D2 – allenfalls E – unvermeidlich.

    Internationale Auswirkungen

    A)Gering, die nicht Euro-Länder werden etwas weniger in den Euro-Raum exportieren können, aber nicht sehr viel weniger – ihre weitere konjunkturelle Zukunft hängt also in erster Linie von ihnen selber ab. (Verhältnis USA/China, usw.).

    B)Zu viele Länder verfolgen eine „Beggar your Neigbhour“ policy. Die Weltwirtschaft gerät in eine Abwärtsspirale, von welcher sich allenfalls grosse Länder mit hoher Binnennachfrage abkapseln können. Dies heisst jedoch in der Regel: höhere Binnenverschuldung, mehr staatliche Konjunkturprogramme, was z.B. in den USA zunehmend unwahrscheinlich wird.

    B/Desaster) Der Zusammenbruch des innereuropäischen Handels hat auch massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und das globale Finanzsystem. Protektionismus mag Urstände feiern (global) – Ende der Globalisierung – schwere internationale Spannungen.

    C)Etwas weniger dramatisch als B – Deutsche Exporte leiden, Amerikanische Wahrscheinlich auch, doch ist die künftige Entwicklung der USA stärker von der internen Wirtschaftspolitik und den Beziehungen zu den wichtigsten Schwellenländern abhängig.

    D)Internationale Panikreaktionen sind zu erwarten. Dies kann leicht dazu führen, dass auch andere Länder (z.B USA, UK, Japan) massive Austeritätsmassnahmen ergreifen, um einen (vermeintlich) drohenden Währungskollaps zu vermeiden. Dies wird die Weltwirtschaft in eine schwere Abwärtsspirale führen, von welcher sich höchstens einige Schwellenländer dank höherer Binnennachfrage abkoppeln können.

    D2)Nach einer ersten Panikreaktion folgt eine (temporäre) Stabilisierung. Die Wahrscheinlichkeit für fehl- und Überreaktionen in den nicht Euro Ländern bleibt hoch, ein globaler Double-Dipp ist praktisch sicher.¨

    E)Anfängliche keine massiven Auswirkungen, allerdings grosse Unsicherheit und Volatilität. Sollte sich die Sache in Richtung allgemeiner Auflösung entwickeln, dürfte die Panik nach und nach doch aufbauen. Reaktionen jedoch unkalkulierbar – US-Innenpolitik.

    F)letztlich ähnliche Panikreaktionen wie bei D, daher auch ähnliche Folgen.


    Posted by Good Habit, 8. Januar 2011, 18:15 Uhr /GMT +1

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    Test text - Schlagzeile

    bla bla bla blaWegen eines Steinschlages ist die Simplonpassstrasse zwischen Gondo VS und Iselle (I) auf unbestimmte Zeit gesperrt. Die Bahnbetreiber SBB und BLS haben deshalb die Kapazitäten für den Autoverlad verdoppelt. Wie SBB-Sprecher Christian Ginsig sagte, verkehren täglich 23 statt 12 Autoverladezüge. Der Steinschlag ereignete sich am Dienstagmorgen auf der italienischen Seite des Passes, zwischen Paglino und Iselle, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons Wallis. Die betroffene Strecke ist rund 60 Meter lang und vier bis fünf Meter bereit. Gegen 9 Uhr war der Steinschlag bemerkt worden. Die Passstrasse ist für den Autoverkehr komplett gesperrt. Wie lange die Störung dauern wird, war am Dienstag nicht klar. Aus diesem Grund wurden die Kapazitäten der Eisenbahn verdoppelt. Die SBB startete damit um 12.40 Uhr.
    gugus dada.

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    Background picture: Cécile Bucher